160‘000 Rosen verkauft für mehr Gerechtigkeit

Luzern/ Bern, 17.04.2012. - Bei strahlendem Wetter wurden am Samstag in der ganzen Schweiz 160'000 Rosen verkauft. Der Erlös der Rosenaktion von Brot für alle, Fastenopfer und Partner sein fliesst in Projekte, die Frauen in Entwicklungsländern stärken. Insgesamt kamen 800'000 Franken zusammen.

"Ich bin beeindruckt vom grossen Engagement all dieser Menschen", sagt Nationalrätin Regula Rytz, die sich am Samstag auf dem Berner Bärenplatz unter die Rosenverkäuferinnen und -verkäufer mischte. "Die Aktion ist eine gute Sache, denn das Geld kommt direkt benachteiligten Menschen zu Gute", sagte auch Nationalrat Beat Jans, der sich in Basel auf dem Claraplatz engagierte.

An 680 Verkaufsorten in der ganzen Schweiz verkauften am Samstag 4'000 Freiwillige von Pfarreien und Kirchgemeinden bei strahlendem Frühlingswetter die 160'000 von der Migros gesponserten Max Havelaar-Rosen. Der Verkaufserlös von 800'000 Franken fliesst vollumfänglich in die Projektarbeit von Fastenopfer, Brot für alle und Partner sein. Diese engagieren sich mit der diesjährigen ökumenischen Kampagne insbesondere für mehr Mitsprache und die Rechte von Frauen in Entwicklungsländern.

Nebst der direkten Unterstützung von Frauenanliegen spielen Geschlechterfragen in Entwicklungsprojekten der drei Werke eine wichtige Rolle. Bestehende Machtverhältnisse und Rollenmuster werden hinterfragt und die Ansichten von Männern und Frauen in die Definition und die Ausgestaltung der Projekte einbezogen. Ziel ist es, Verhältnissen zu schaffen, in denen Frauen wie Männer dazugewinnen.

Impressionen der Rosenaktion

Bilder der Rosenaktion 2012>

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Verkaufsorte Rosen

Alle 680 Orte, an denen am 17. März Rosen für das Recht auf Nahrung verkauft werden>