2011
Des einen Schatz des andern Leid - Bodenschätze und Menschenrechte.
Vom Abbau von Rohstoffen wie Koltan, Kobalt oder Kupfer für unsere elektronische Geräte haben die Menschen vor Ort oft nichts - ausser schlechte Arbeitsbedingungen, Umweltverschmutzung und soziale Probleme. Die ökumenische Kampagne 2011 machte eindrücklich auf diesen Zusammenhang aufmerksam.
2010
Stoppt den unfairen Handel!
Unfaire Handelsregeln, Nahrungsmittelspekulationen und Eingriffe in die Agrarpolitiken führen dazu, dass Wirtschaftsstrukturen in südlichen Ländern und damit die Lebensgrundlage von Millionen von Menschen zerstört werden. Mehr als 1'000'000'000 Menschen leiden heute an Hunger.
Als Konsumentin und Konsument haben wir die Möglichkeit, direkt etwas dagegen zu tun: Indem wir Produkte aus Fairem Handel kaufen, schaffen wir wirtschaftlichen Druck für mehr Gerechtigkeit und verschaffen benachteiligte Menschen im Süden faire Bedingungen.
Videoclip der Kampagne >
2009
Gerechtigkeit im Klimawandel
Die Armen im Süden leiden am meisten unter den Folgen des Klimawandels, den die reichen Industrieländer angeheizt haben. Brot für alle und Fastenopfer stellten daher die "Gerechtigkeit im Klimawandel" ins Zentrum ihrer Kampagne 2009.
Mit Projekten im Süden, mit entwicklungspolitischen Forderungen an den Bundesrat, mit Handlungsvorschlägen für Kirchgemeinden und Private und mit dem neuen "Fonds für Klima und Entwicklung haben Fastenopfer und Brot für alle verschiedene Massnahmen initiiert. Sie tragen dazu bei, dass das Recht auf Nahrung im Süden trotz Klimawandel gewahrt bleibt.
2008
Damit das Recht auf Nahrung kein frommer Wunsch bleibt
Jeder Mensch hat ein Recht auf Nahrung. Doch dieses Recht wird täglich mit Füssen getreten: Denn für ihr Recht auf Nahrung brauchen Menschen auf der ganzen Welt Zugang zu Land, Wasser und anderen natürlichen Ressourcen.
Die Konzentration beim Bodenbesitz, Wasserraub, fehlendes Saatgut und Schuldknechtschaft bewirken, dass viele kleine Bauern ihre Familien nicht ausreichend ernähren können.
Mit der Kampagne 2008 zeigten Fastenopfer und Brot für alle auf, was sich dagegen tun lässt mit politischer Lobbyarbeit hier in der Schweiz und mit gezielter Programmarbeit im Süden.
2007
Wir glauben. Arbeit muss menschenwürdig sein.
Jeder Mensch hat das Recht auf eine menschenwürdige Arbeit mit gerechter und befriedigender Entlöhnung, die ihm und seiner Familie die Existenz sichert. So steht es in der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte.
Doch gerade elementare Arbeitsrechte wie die Verbote von Zwangsarbeit, Kinderarbeit und Diskriminierung gelten in Sonder- und Niedriglohnzonen von Entwicklungsländern oft nicht.
Im Zentrum der Kampagne 2007 standen die Arbeitsbedingungen in der Computer- und Elektronikindustrie. Mit Sensibilisierungsarbeit und einer Postkartenaktion forderten die beiden Werke die Computermarken zu verantwortungsvollerem Handeln auf.






